Westfälische Rundschau live beim 6-Stunden-Rennen
Beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 19.Juli ist Stefan Hahn von der Westfälischen Rundschau mit uns beim Rennen im Fahrerlager. Seine Eindrücke wird er danach im Printmedium "WR" berichten. Es ist überhaupt das erste Mal, das ein Redakteur der heimischen Presse uns zu einem Rennen begleitet. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei der "WR" für dieses Engagement und hoffen das wir spannenden Sport liefern können, ohne das der "Defekt-Teufel" wieder zuschlägt.
13. Juli 2008
Tschornia-Motorsport liefert neuen Motor
Beim letzten Lauf zur Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft ereilte uns ein kapitaler Motorschaden. Die Ursache ist uns nun bekannt. Die elektronische Ladedrucksteuerung des Turboladers hatte ihren "Dienst quittiert". Das Resultat waren ein abgerissenes Pleuel des zweiten Zylinders und dadurch bedingt drei riesige Löcher im Motorblock. Also schlichtweg gesagt: "Das Haltbarkeitsdatum unseres Motors war abgelaufen!" Innerhalb kürzester Zeit wurde uns von Tschornia-Motorsport ein neuer Motor gebaut. Dieser wurde gestern von unserem Chefmechaniker Markus Kreuder und Teamchef Thomas Hester eingebaut. Das Aggregat funktionierte auf Anhieb und wird möchten an dieser Stelle Christian Tschornia ein ganz dickes Lob aussprechen, der am Freitag sogar noch eine Nachtschicht eingelegt hat, damit wir auch pünktlich unseren Motor bekommen. Danke Christian!!!!!!!!!!!
Quelle: www.vln.de
13. März 2009
Die Saison 2009 steht kurz bevor, doch..........
Am 28. März beginnt die Saison der Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft mit den offiziellen Test- und Einstellfahrten auf derm Nürburgring. Das erste Rennen, die 56. ADAC Westfalenfahrt wird am 04. April um 12.00 Uhr gestartet. Die Renndistanz beträgt 4 Stunden und führt über die berühmt berüchtigte Nürburgring Nordschleife in Verbindung mit der kurzen Version der Grand-Prix-Strecke. Für uns bedeutet das aber sehr wahrscheinlich, das wir zum zuschauen verdammt sind. Noch ist kein Paket für die Rennsportsaison 2009 geschnürt. Wir stehen aber noch mit einigen Kunden in direkten Verhandlungen und hoffen noch ein positives Ergebnis zu erzielen. Das Team ist bereits in Einsatzbereitschaft, das komplette Equipment und der Fuhrpark auf dem neuesten Stand.
H&R liefert TOP-FAHRWERK
Der nach dem 6h-Rennen im Juli neu aufgebaute Seat Leon SuperCopa MK1 präsentierte sich beim freien Training am vergangenen Freitag wie ausgewechselt. Ein neues Fahrwerks-Setup von H&R bescherte den Fahrern ein völlig neues Fahrverhalten. Der O-Ton vom Besitzer des Seats, Dirk Lehn: "Es ist einfach unglaublich. So ein gutes Fahrwerk habe ich noch nicht erlebt. Der Rennwagen fährt wie auf Schienen." Zusammen mit den von Tschornia-Motorsport neu gelieferten Motor und Getriebe hatten wir eine Super-Performance. Schade das es nicht zum "Rennen" kam (siehe Bericht unten). Wir hätten unseren Technik-Partnern gerne eine tolle Show geliefert. Einen großen Dank nochmal an alle die dazu beigetragen haben.
P.S.: Der "kleine" Hankook Porsche Cayman steht übrigens zum Verkauf an. Wer Interesse hat, einfach melden!!
Bis später
Thomas Hester
Nach 10 Jahren wieder im Racer
Thomas Hester, Teamchef von HR-TEC, setzte sich seit seinem letzten Rennen im Jahre 1998 das erste Mal wieder hinter das Volant eines Rennwagens. Er testete den Seat Leon Supercopa MK1 am Freitag auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgring, im Wechsel mit dem Hamburger Andi Riedl, der als vierter Fahrer Samstags am 6-Stunden-Rennen teilnehmen sollte. O-Ton von Thomas:"Ich kam auf Anhieb sehr gut klar. Einen Turbo hatte ich vorher noch nie gefahren. Die Mercedes-Arena gab es ´98 auch noch nicht. Ich war erstaunt von der Performance des Auto. Es war irgendwie so, als hätte ich überhaupt keine Pause von zehn Jahren eingelegt. Man verlernt´s halt nicht! Aber es war halt vorerst nur ein kleiner Test."
Und irgendwann sehen wir den Teamchef bestimmt wieder ein Rennen auf "seiner" alten Nordschleife fahren.
„Wir haben gemeinsam mit der Nürburgring GmbH viele unterschiedliche Szenarien für einen Nachholtermin vor unserem Saisonfinale am 25. Oktober durchgespielt“, erklärt VLN-Vorstandssprecher Hans Jürgen Hilgeland (Ennepetal). „Leider bot sich aufgrund des vollen Terminkalenders am Nürburgring nur ein Wochenende im November als Ausweichmöglichkeit an. Nach Rücksprache mit dem Vorstand der Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring und den beiden Fahrervertretern Johannnes Scheid (Kottenborn) und Michael Bonk (Münster) hat sich der veranstaltende ADAC Westfalen e.V. dazu entschlossen, diesen Termin nicht wahrzunehmen.“
Die Entscheidung des ADAC Westfalen gründet nicht ausschließlich in der unsicheren Wetterlage Mitte November, sondern auch in der Tatsache, dass zu diesem Zeitpunkt in der Regel individuelle Meisterschaften von Clubs und Verbänden bereits beendet sind. Auch bei neun Läufen bleiben den Teilnehmern der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring zwei Streichresultate. Demnach werden die besten sieben Ergebnisse der ausgetragenen Läufe zur Wertung herangezogen. Am 13. September steht mit dem 40. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig der siebte Lauf des Jahres auf dem Programm.
Quelle:www.vln.de
9. Platz beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
Beim 6-Stunden-Rennen am 19. Juli belegte der Seat Leon Supercopa MK1 mit den Farern Dirk Lehn, Marc zur Nieden und Helmuth Bormann den 9. Platz in der Klasse der "Zweiliter-Turbofahrzeuge". Es war ein Rennwochenende welches an Spannung und Dramatik nicht zu übertreffen war. Nach einem Getriebeschaden im Freitags-Training, einem heftigen Unfallschaden im Qualifying und mehreren anderen wideren Umständen konnten wir dank einer geschlossenen Team-Leistung das Rennen pünktlich aufnehmen. Fahrer und Mechaniker haben alles gegeben und freuten sich riesig nach der Renndistanz von sechs Stunden die Zielflagge zu sehen.
Mehr vom Rennen berichten wir später

Das "Schinkenrennen", der 33.-DMV-Münsterlandpokal
Am 25. Oktober findet der vorletzte Lauf zur Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt. Beim letzten Rennen am 11. Oktober war in der fünften Runde bereits alles zu Ende. Ein "klassischer Rennunfall" beendete die Fahrt von Startfahrer Andreas Mirow aus Mainz in der Klostertalkurve. Die Besatzung für das kommende Rennwochenende besteht wieder aus Dirk Lehn, Marc zur Nieden und Helmuth Bormann. Das Auto ist wieder in einwandfreien Zustand. Motor und Getriebe wurde von Mirow-Motors zerlegt und überprüft. Die Bremsanlage ist komplett neu überholt. Im Ganzen müssten wir eigentlich eine gute Performance hinlegen können. Aber wie heißt es so schön: "Abgerechnet wird zum Schluß!"
Weiteres berichten wir später noch.
24-Stunden-Rennen Dubai 2009
Für das 24-Stunden-Rennen 2009 in Dubai suchen wir noch zwei Fahrer, die neben Dirk Lehn, Marc zur Nieden und Helmuth Bormann, auf dem SEAT LEON SUPERCOPA MK1 die Hatz zweimal um die Uhr in Angriff nehmen möchten. Anfragen diesbezüglich nehmen wir ab sofort entgegen . Fühlen Sie sich einfach wohl in einem TOP-RENNWAGEN, inmitten einer TOP-CREW, wo der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund steht. Wir fahren nicht um einfach nur dabei zu sein. Wir wollen den Erfolg. Und wir bieten zudem noch eine "familiäre" Atmosphäre.
"LET`S GO DUBAI" and "KEEP ON RACING"
Mit einem wirklich top vorbereiteten Seat Leon MK1 Supercopa sind wir Donnerstags zum Nürburgring gereist. Die Piloten Dirk Lehn, Andreas Mirow und Andi Riedl freuten sich schon riesig auf die freien Trainingsrunden. Doch die Freude währte nur kurz. Bereits nach einer halben Runde Nordschleife musste Dirk Lehn den Racer im Streckenabschnitt "Kesselchen" mit einem kapitalem Motorschaden abstellen. Ein Pleuel war abgerissen und riss ein grosses Loch in den Motorblock. Es war kein Überdreher. Wir vermuten zwar die Ursache, können aber Näheres erst später bekanntgeben.
"Von Mietnomaden und Kirmeskarren"
Nun ist die Hälfte der "großen Sommerpause" in der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft rum. Alle Teams bereiten ihre Rennfahrzeuge für den nächsten VLN-Lauf, der am 13. September auf dem Nürburgring stattfindet, vor. So auch wir. Aber in der achtwöchigen Pause bleibt auch Zeit für die anderen Dinge des Lebens. So z.B. mal einen schönen TV-Abend verbringen. Zusammen mit meiner Freundin Anne, übrigens die schnellste "Tankfrau" der VLN, verbrachte ich mal ein Wochenende nicht in der Box 17, sondern auf unserer "Sofi" vor dem heimischen Fernseher. Welche Schmach, ich schaltete natürlich genau dann auf DSF um, wo der "kleine" Bradl sein erstes 125er-Motorradrennen gewann. Super Leistung von dem "Kleinen". Jedoch meinte Anne:" Ich weiß ja das du total Rennsportverrückt bist, aber laß uns doch mal was anderes schaun!" Gemacht, getan!!! RTL, SAT1, PRO7, ja was denn jetzt. Nach langer "Switcherei" auf der Fernbedienung, endlich eine Reportage. Über Mietnomaden. "Igitt", sowas können wir ja gar nicht leiden. Auf jeden Fall wurde gezeigt wie irgendwer sich in eine WG eingemietet hat. Und dieser "IRGENDWER" war wohl nicht so ganz stubenrein und "schiss" sich vor seinem "Einzug" schon in die "Unterbuchse". Tags zuvor hatte dieser schon einen Einzug auf Probe trainiert. In Überschätzung seiner sportlichen Qualitäten überdrehte er jedoch vor dem Betreten der Wohnung den Türgriff. Nun, es war halb so wild, dieser war ja kurz vorher erneuert worden, so das er einiges abkonnte. In der Wohnung angekommen sah "Irgendwer" eine Wunderlampe auf dem Küchentisch stehen. Und, man höre und staune, Aladin kam aus dem "Inneren" dieser Lampe heraus und fragte den "Irgendwer": Hast Du meinen Türgriff überdreht? "Nein, ich doch nicht!!!!" betonte dieser ausdrücklich. "Das muß ein anderer gewesen sein, bestimmt der "Kellergeist". Den habe ich nämlich eben gesehen, wie er mit seiner "Kirmeskarre" einige Runden über den "Simmering" gedreht hat." Aladin war zutiefst enttäuscht. Er hatte vorher doch alles renoviert, und nun war der Türgriff einfach überdreht worden. Aber Aladin stand darüber, denn er wusste, das man sich immer zweimal sieht im Leben. Dann streckte er sich aus dem Fernseher und sagte zu Anne und mir: "Alles wird gut, seid nicht traurig, denn dieses war kein Traum, sondern es geschah wirklich mal, nur in einem anderen Raum." Und dann wurden wir wach. Aladin war weg, die "Glotze" lief noch, aber was meinte er wohl. Wir haben lange darüber nachgedacht. Mietnomaden sind wir doch gar nicht, eine Kirmeskarre fahren wir auch nicht. Was meinte Aladin nur. Schade das Aladin schon sehr alt ist und auch schon ein wenig von der Gicht befallen ist. Schade, sonst hätte er den Finger ausstrecken und auf "Irgendwer" zeigen können. In unserem tiefen Inneren können wir uns aber denken, was Aladin meinte, vor allem wen. Und diese Leute brauchen wir echt nicht. Wir sind Fernseh-Sportler mit Herz und uns kann keiner einen Simmering für einen Synchronring vormachen. Anne und ich werden nun immer sehr behutsam von Tür 4 in Tür 5 hereintreten, nicht das wir schon wieder die Tür 3 erwischen und mit weit über soviel tausend Umdrehungen die Griff-Stange zerstören.
Wir distanzieren uns ausdrücklich von ähnlich erlebten Ereignissen . Sollte diese Geschichte schonmal jemand erlebt haben, so wäre das rein zufällig. Alles ist natürlich frei erfunden.
18.Juni 2008
Reinoldus-Langstreckenrennen mit Seat Leon Supercopa MK1
Endlich geht´s wieder auf die Piste. Am 21.Juni findet das Reinoldus-Langstreckenrennen auf dem Nürburgring statt. Zum Einsatz kommt ein Seat Leon Supercopa MK1, der in der Klasse SP 3T an den Start gehen wird. Der Porsche Cayman bleibt dieses mal zu Hause. Das Cockpit des Seat Leon Turbo teilen sich Dirk Lehn aus Saulheim, sowie Marc Zur Nieden und Helmut Bormann. Das Auto ist ein im SEAT-Werk aufgebautes Cup-Auto. Teamchef Thomas Hester freut sich schon auf den Einsatz, da man ja bekanntlich viel Erfahrung mit Markenpokal-Autos hat. Und so ein kleiner Tageserfolg wäre schon nicht schlecht. Die Mechaniker-Crew, die bis jetzt eine Super-Leistung gezeigt hat, ist wieder hochmotiviert. Weiteres berichten wir nach dem Rennen.
03.Juni 2008
Ein kleiner Rückblick auf vergangene Zeiten, oder, was bringt die Zukunft
Lange haben wir nichts von uns hören lassen. Aber wer weiss denn eigentlich, wie alles angefangen hat. Da gab und gibt es noch immer einen völlig durchgeknallten (natürlich in motorsportlicher Hinsicht) Menschen namens Thomas Hester. Absolut infiziert von einem gewissen Virus: der "Grünen Hölle". Dieses Virus, so munkelt man, hat schon viele Leute, ob Mann oder Frau, Bursche oder Mädel, verseucht. Es ist eine "Sucht-Krankeit", gegen die auch keine noch so gute Therapie hilft oder helfen wird. Hier hat leider die Medizin versagt. Aber wir befinden uns, "Gott sei Dank" immer im Kreise "Gleichgesinnter". Anno1987: TH fährt seine erste Runde Nordschleife. Es ist Ostermontag. Testen im Touri-Verkehr mit einem Kadett-C/Coupe. Zwei Liter Hubraum natürlich. Die Kiste nach besten Wissen vorbereitet. Man, was waren wir damals noch "Grün hinter den Lauschern". Also, alte Auffahrt Nordschleife, Vollgas, Hatzenbach, Leitplanke. Super. Das war´s dachten wir. Dann kam die "Hausordnung", nein, nicht die Frau oder Freundin, sondern der dicke Hammer, und weiter ging´s. Ich weiss noch genau, auf alten abgelutschten Conti-Serien-Pneu´s. Die waren so hart, ich glaube da hätte man 150 Runden drauf fahren können. Na gut, dachten wir, fahren wir das Jahr mal Castrol-Cup, ich weiss nicht mehr ob er damals noch Castrol-Wang-Cup oder schon Castrol-Haugg-Cup hiess. Leistungsprüfung jedenfalls, oder wie man damals sagte: die "Gleichmäßigkeit". Bis 1991 habe ich das gemacht, pro Rennen ein Budget von 1200,- DM zur Verfügung. Die Slick´s habe ich damals immer vom Kummle bekommen, für´n guten Kurs. Alten Haudegen sollte der Kummle natürlich ein Begriff sein. Saison ´91 Elfter im Gesamt, konnte ich mit leben. Dann bin ich ´92 in die VLN eingestiegen, beim Fleper´s Johannes auf einem Suzuki Swift Gruppe N. Booh, waren das Zeiten. Dirk Adorf/Guido Thierfelder waren meine Gegner auf einem ETH-AX. Und der Dieter Häckel noch dabei. Ich sage Euch, da ging es richtig ab. Wie oft war ich in dieser Zeit immer der "Dritte". Na gut, bei damals fast immer 25 Autos in der N1300, nicht schlecht. Die Zeit verging, Saison für Saison, immer hinterm Lenker. Viele Klassensiege in der VLN, nur der bei den 24h fehlt mir, kein Thema, die Besseren hatten gewonnen. Das war großer Sport damals. ´98 habe ich den Lenker an die Wand genagelt, die aktive Laufbahn mit einem Klasssensieg beendet. Aber ich war noch bei den "Grünen" Fleper´s. Eine starke Truppe damals und heute auch noch. Ich erinnere mich gerne an diese Zeiten zurück. Viele Championate gewonnen, viel gefeiert, klasse Kameradschaft. 2000 der Gewinn der VLN-Meisterschaft. Mein "alter Kumpel" Uwe Unteroberdörster, mit dem ich viele Rennen zusammen bestritten hatte, gewinnt mit Jens Lührsen zusammen das Gesamt-Championat. Natürlich beim Johannes F. auf einem Gr.-A-Suzuki. In 2001 habe ich dann noch ein bischen mitgeholfen, bei den "Grünen". Der erste Honda-Accord kam. Irgendwie hat dann alles nicht mehr so funktioniert, mit mir und den Fleper´s. Ich musste nich neu orientieren. Und wie es dann so kam, ich hatte ja reichlich Erfahrung, habe ich nach und nach ein eigenes Team gegründet. 2004 haben wir im ersten Anlauf die "Honda Civic Type R Challenge" gewonnen. Das Auto gehörte dem Siegener Thorsten Kill. Er war auch schließlich der damalige Meister, zusammen, natürlich mit meinem "alten Kumpel" Uwe Unteroberdörster. Einen großen Anteil an diesem Erfolg hatte aber auch der "Ole", ja genau der, der Roland Senge, der leider nur die erste Hälfte der Saison mitgefahren ist. "Lass Dich nochmal sehen Ole". Schöne Grüße von allen aus der alten Truppe. 2004 Meister, 2005 sollte es weitergehen. Die Titelverteidigung stand auf dem Plan. Und die ersten 24h mit dem Honda Civic. Na gut, achter geworden, nach einer großartigen Reparatur Sonntag´s um 11 Uhr vormittags. War echt total geil.. Im Juli haben wir dann noch einen Lauf gemacht, und dann war Schluß mit eigenem Honda. Den Rest der Saison haben wir beim Krumbach´s Andre, beim Schmack, also NGK Civic Rink/Weiland und Nick Hardt ausgeholfen. Das waren richtige Cup-Zeiten, mit allem "Drum und Dran". Muss man halt mal mitgemacht habe. Sorry, Johannes, aber ihr habt´s habt´s ja hinterher auch noch geschafft, die Meisterschaft zu holen. Ja, und in 2006 "Back to the Root´s". Suzuki mit Teichmann´s Kalle. Ein wirklich turbulentes Jahr. Aber so wirklich weniger Erfolgreich. Da hätte ich ja fast noch was vergessen: Beim Wagenstetter´s Martin, unserem "Ur-Bayer", haben wir doch 2005 beim 6h-Rennen mitgemacht. Und 2007: Beim Kalle abgesagt, das Konzept passte einfach nicht. Das Team habe ich aufgelöst und mich mit beim Brückner´s Rainer engagiert. Und dann kam das 24h-Rennen. Ich kann euch sagen, wir waren eine Super-Crew. Zusammen mit den "Schall Mechanikern", die ihren DTM-Astra ja nicht einsetzen, waren wir ja sowas von eingespielt, teilen uns ja schon jahrelang die Box zusammen, so das wir in der Nacht auf einem unglaublichen 13. Gesamtrang lagen mit dem Carlsson-SLK. Und dann ist er leider von einem anderen Teilnehmer " abgeschossen worden. Ich meine noch, es war irgendein Audi. Na, gut, die 24h waren vorbei und es musste weitergehen. Mit dem alten M3 E36 GTR vom Scheid´s Hannes. Ein Andi Riedl hatte diesen als Unfallwagen gekauft. War aber auch nicht so der Kracher. Im Dezember letzten Jahres rief mich dann ein Dirk Lehn an und fragte mich, wie es mit der Servicebetreuung für einen Porsche Cayman aussieht. Wir haben den Deal gemacht. Und ich war schon immer "heiss" darauf, einen Porsche einzusetzen. Diese Fahrzeugmarke hat einen gewissen Mythos. Nein, Jung´s, ich sage Euch, Porsche ist nicht alles. Mittlerweile habe ich eine wirkliche "Top-Crew" auf die "Beine" gestellt. Mit Markus Kreuder (5 Jahre bei Kissling gewesen, sorry Stefan, aber ich habe den Markus nicht abgeworben), der mittlerweile der Chef-Mechaniker ist (kannste dich blind drauf verlassen) und Thomas Scharpf und Hardy Mohnke, beides begeisterte Hobby-Scharuber und -Piloten. Diese und noch viele mehr sind immer unermüdlich im Einsatz seit Anfang der Saison. Alles sollte aber anders kommen wie es geplant war. Beim 24h-Rennen dieses Jahr kamen wir von der Warteliste nicht runter. Aber wir haben ja noch viele Läufe zu BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft vor uns liegen. Und da kommen wir wieder. Am 21.Juni findet man uns wie gewohnt in Box 17.
04. Mai 2008
5. Platz beim ADAC/ACAS H&R Cup
Am 26. April belegte der Porsche Cayman CSR mit den Fahrern Dirk Lehn, Christoph Eicker und Nils Bartels einen hervorgenden 5. Platz in der Klasse SP6. Es war eigentlich ein problemloses Rennen, das Wetter war hervorragend, die Boxenstops sehr gut. Bei der Durchsicht des Renners am Tag danach wurde jedoch ein kapitaler Getriebeschaden festgestellt. Das Rennen hätte auch nicht nur eine Runde länger dauern dürfen. Aber das Glück war diesmal auf unserer Seite und wir sahen die Zielflagge. Garanten des Erfolges war das gesamte Team, vor allem aber Nils Bartels, der in bestechender Form seine Runden mit dem neuem Fahrwerk von Partner H&R Speziallfedern abspulte. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die großartige Unterstützung.
Aber nun haben wir wieder das "alte Problem", nämlich das Sorgenkind Getriebe. Ein neues Getriebe liegt fertig parat. Da dieses aber eine längere Übersetzung hat, passen die Hankook-Pneus nicht so wirklich. Wir rätseln noch was wir tun werden und geben hier dann rechtzeitig Informationen weiter.
22. April 2008
RTS Driver Days auf der Nürburgring-Nordschleife
Der Testtag auf der Nordschleife ist positiv verlaufen. Alles funktionierte prima. Dem Rennen am kommenden Samstag auf dem Nürburgring, dem 50. ADAC/ACAS H&R Cup steht nichts mehr im Weg.
12. April 2008
Alles versucht, alles getan
Endlich geht sie los. Die diesjährige Saison zur Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Doch leider ohne uns. Ein riesiges Damoklesschwert scheint über dem Getriebe zu schweben. Die neue Drexler-Sperre ist da, doch leider zu spät um das Getriebe fertigzustellen. Wenn es wenigstens an uns liegen würde. Nein, wir können nichts dazu. Es sind halt einzeln angefertigte Spezialbauteile, die uns, ebenso wie viele andere Teams, abhängig von den Zulieferern machen. Es ging anscheinend nicht schneller. Schade, wir sind alle heiß wie "Frittenfett" und dürfen heute von zu Hause aus die VLN live im Internetradio mitverfolgen. Auf jeden Fall drücken wir unseren Freunden, den Schall´s und den Brückner´s ganz feste die Daumen.
Aber: Am 26.April, zum 50. ADAC/ACAS H&R Cup werden wir dabei sein. Das steht fest.
23.März 2008
Cayman CSR nicht am Start
Beim ersten Lauf am 29. März zur diesjährigen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft wird der Porsche Cayman CSR nicht in der Startaufstellung zu finden sein. Der Grund sind noch fehlende Spezial-Getriebeteile, die leider nicht rechtzeitig fertig werden und so eine Teilnahme an der ADAC Westfalenfahrt unmöglich machen.
Aber, das heißt keineswegs, das wir nicht da sein werden. Wir werden in der Serienwagenklasse V4 einen BMW 325i zum Einsatz bringen. Pilotiert wird dieser von seinem Besitzer Dirk Lehn. Morgen wird der Wagen in Hennef abgeholt und bei uns kurzfristig für seinen ersten Einsatz in dieser Saison startklar gemacht.
Für diesen Lauf suchen wir auch noch einen schnellen, zuverlässigen zweiten Fahrer. Zum 24-Stunden-Rennen steht der BMW ebenfalls interessierten Fahrern zur Verfügung.
14.März 2008
H&R neuer Partner
Die Firma H&R Spezialfedern aus Lennestadt wird uns in der kommenden Saison als Partner im Bereich der Fahrwerkstechnik zur Seite stehen. Wir bedanken uns recht herzlich für dieses Engagement. H&R gehört zu den Top-Herstellern in der Fahrwerksbranche.
14.März 2008
Einstellfahrten am 15.März
Der Porsche Cayman CSR erlebt an diesem Wochenende doch nicht sein erstes Rollout. Das neue Getriebe ist leider noch nicht fertig.
26. Februar 2008
Thema: Abtrieb
Wie bereits erwähnt gab es ja bezüglich des Heckflügels eine Reglementänderung. Nachdem das Maß des Überstandes zur Karosserie nur noch 10cm betragen durfte, begannen wir damit eine neue Konstruktion zu bauen. Berechnungen. Zeichnungen, Teile lasern lassen. Alles für die "Katz". Auf einmal dürfen wir in der Klasse SP6 wieder mit dem alten Maß von 40 cm fahren. Na super, die Saisonvorbereitungen laufen eh auf Hochtouren. Bis zu den Einstellfahrten am 15. März wird alles fertig sein.
20. Februar 2008
Heute will ich mal damit beginnen, unsere Rennsportaktivitäten für die neue Saison vorzustellen. HR-TEC stellt in 2008 den Service für den Porsche Cayman von Dirk Lehn und Christoph Eicker. Der wunderschöne Rennbolide wird in der Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft und dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in der Klasse SP 6 eingesetzt. Doch bevor die erste Startampel auf "Grün" schaltet, ist noch einiges in Sachen Weiterentwicklung zu bewerkstelligen. Dann gibt es ja auch noch diese "blöde" Reglementsänderung für die Klassen SP 6-8, die einen Umbau des Heckflügels vorschreibt. Aber bis zu den ersten Testfahrten am 15. März wird alles fertig sein.
In Sachen Teamstruktur hat sich auch einiges geändert. Wir wollen für den Porsche Cayman den bestmöglichen Service bieten, gepaart mit absolutem Erfolgswillen. Angeschafft wurde ein Renntransporter-LKW, der in Eigenarbeit mit einem Wohnabteil ausgebaut wurde. Schließlich soll im Fahrerlager die "Atmosphäre" ja auch stimmen. Der berühmte "Griff ins Klo" war der Kauf eines Autotransportanhängers. Da habe ich wohl nicht so richtig nachgedacht. Denn dieser ist ein bischen "eng" für den Porsche. Also wird er wieder verkauft und dann kommt der Richtige.
Personell verstärkt haben wir uns u.a. mit Markus Kreuder, der vom letztjährigen Meisterteam Kissling-Motorsport zu uns gestossen ist. Eine weitere Bereicherung dürfte Sören Lutz sein, der im Porsche Werk Weissach in der Entwicklung arbeitet. Für das Reifenmanagment des Teams wird sich Thomas Scharpf verantwortlich zeigen. Den Posten der "Tankwartin " übernimmt wieder wie in gewohnter Manier meine Freundin Anne, die das Team auch sicher wieder hervorragend beköstigen wird. Und alle können das erste Rollout des Cayman kaum noch abwarten.
Nun noch ein kurzes Schlußwort meinerseits. Ich treibe mich ja schon seit 1981 am "Ring" rum. Von 1987 bis 1998 selbst aktiv ins Lenkrad gegriffen. Sehr viele Erfolge gefeiert, sehr viel rumgekommen. In 2000 die VLN-Meisterschaft mit Fleper gefeiert. 2004 hat HR-TEC mit Thorsten Kill und Uwe Unteroberdörster die Honda-Challenge als Meister beendet. Ein Titel, der mir persönlich sehr viel bedeutet. Aber da war auch das Jahr 1997, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben in einem richtigen 911er Porsche von Günter Lüttecke gesessen habe und diesen dann auch noch fahren durfte. 408 PS, ein unglaubliches Feeling. Damals habe ich schon davon geträumt, irgenwann einmal ein Rennfahrzeug mit diesem Mythos einzusetzen. Nun ist es die Realität geworden und ich möchte micht recht herzlich bei Dirk und Christoph bedanken, die dieses Vertrauen in mich und natürlich das gesamte Team HR-TEC gesetzt haben. Wir werden "Alles" geben.
Allen Teams wünschen wir eine schöne, spannende und faire Saison 2008.
Euer Thomas Hester
Eine Galavorstellung mit dem SEAT LEON SUPERCOPA MK1 haben die Fahrer Dirk Lehn, Marc Zur Nieden und Helmuth Bormann den Zuschauern beim Reinoldus-Langstreckenrennen geboten. Von ganz hinten aus der Box heraus startete Dirk Lehn dem Feld hinterher. Marc Zur Nieden und Helmuth Bormann beendeten die furiose Aufholjagd mit einem tollen vierten Platz in der Klasse der SP3Turbo-Fahrzeuge. Eine Glanzleistung vollbrachten auch die Mechaniker, die den Seat nach einem Unfall zum Ende des Zeittrainings in kürzester Zeit wieder rennfertig machten. Weiteres folgt später.........
BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft Nürburgring
40. ADAC Barbarossapreis am 13. September in der grünen Hölle
Nach einem turbulenten 6-Stunden-Rennen im Juli geht es nun in das letzte Drittel der Deutschen BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft. Am kommenden Wochenende steht der 40. ADAC Barbarossapreis auf dem Terminkalender. Vier Stunden Vollgas durch die "Grüne Hölle", der legendären Nürburgring Nordschleife. Der Seat Leon wurde in der achtwöchigen Sommerpause einer eher ungeplanten, sowie auch geplanten "Frischzellenkur" unterzogen. Nach dem Motorüberdreher beim 6-Stunden-Rennen, wobei auch das Getriebe erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist der Antriebsstrang komnplett revidiert worden. Nachdem ich die "Altteile" oder besser gesagt "die zerstörten Teile" in den Händen gehalten habe, können wir glücklich sein, das 6h-Rennen in Wertung beendet zu haben. Ich glaube eine Runde mehr, und uns wäre alles um die Ohren geflogen. Aber jetzt ist ja alles wieder fertig. Und gespannt bin ich auf die neuen Fahrwerkskomponenten von H&R. Die haben sich mächtig "ins Zeug gelegt" und uns was Neues gebaut. Morgen früh kommt der Renner auf die Radlastwaage, Spur und Sturz vermessen und einstellen. Mehr verrate ich natürlich noch nicht.
An dieser Stelle ein ganz großer Dank an: